Die drei charakteristischen Savoir-faire von Laurent-Perrier

Die drei charakteristischen Savoir-faire von Laurent-Perrier

Handwerkliche Exzellenz im Herzen jeder Cuvée.

Urheberrechte ©
Laurent-Perrier
Veröffentlichung
Juli 2026

1. Die Kunst der Assemblage von Reserveweinen

Unter Bernard de Nonancourt entwickelte Laurent-Perrier eine neue Vision von Champagner. Anstatt sich auf einen einzigen außergewöhnlichen Jahrgang zu verlassen, entstand die Idee, jedes Jahr einen «perfekten Jahrgang» durch die Assemblage mehrerer ergänzender Reserveweine zu schaffen. Daraus entstand Grand Siècle.

Die Reserveweine werden nach Cru und Rebsorte getrennt in temperaturkontrollierten Edelstahltanks gelagert, um Oxidation zu vermeiden und ihre Frische zu bewahren. Für Kellermeister Michel Fauconnet beginnt jede große Assemblage mit der Beherrschung der Vinifikation.

Dieses Savoir-faire findet sich in mehreren Cuvées wieder:

  • Grand Siècle, eine Assemblage aus drei Reservejahrgängen und zwei Rebsorten aus bis zu 11 der 17 Grands Crus der Champagne.
  • Héritage, ausschließlich aus ausgewählten Reserveweinen komponiert.
  • Brut Millésimé, mit Chardonnay von der Côte des Blancs und Pinot Noir aus der Montagne de Reims.
  • La Cuvée, mit über 100 Crus und bis zu 30 % Reserveweinen für einen konstanten Stil.

2. Die Mazeration des Pinot Noir

Dieses Know-how entstand in den 1960er-Jahren, als Laurent-Perrier Stillweine aus der Champagne entwickelte. Die dabei gewonnene Erfahrung in der Aromengewinnung schwarzer Trauben führte zur Entstehung eines völlig neuen Rosé-Champagners.

1968 präsentierte das Haus Cuvée Rosé, einen Rosé ohne Jahrgang, der mittels Maischegärung hergestellt wird und damit neue Maßstäbe setzte.

Die Pinot-Noir-Trauben mazerieren 48 bis 72 Stunden in Edelstahltanks, wobei tägliche Umwälzungen Farbe und Aromen aus den Schalen extrahieren.

Dieses Savoir-faire zeigt sich insbesondere in:

  • Alexandra Rosé Millésimé, dessen Besonderheit in der gemeinsamen Vergärung von Pinot Noir und Chardonnay mit identischem Reifegrad liegt.
  • Cuvée Rosé, heute eine der bekanntesten Rosé-Cuvées der Champagne.

3. Champagner ohne Dosage

Die Geschichte beginnt 1889, als die Witwe Laurent-Perrier mit einem Grand Vin Sans Sucre bewusst neue Wege ging und damit den Geschmack der britischen Kundschaft traf.

1981 griff Bernard de Nonancourt diese Idee wieder auf und stellte Laurent-Perrier Ultra Brut® vor – den ersten Champagner des Hauses ohne Dosage, noch bevor die Kategorie Brut Nature offiziell geschaffen wurde.

Da auf die Dosage verzichtet wird, müssen Chardonnay und Pinot Noir aus den besten Crus perfekt ausgereift sein. Ein hoher Anteil an Reserveweinen sorgt zusätzlich für ein natürliches Gleichgewicht.

Dieses Savoir-faire kommt besonders in Blanc de Blancs Brut Nature, einem mineralischen 100 % Chardonnay mit Zitrusnoten, sowie in Ultra Brut, einer sechs Jahre gereiften Assemblage aus 55 % Chardonnay und 45 % Pinot Noir, zum Ausdruck.

laurent-perrier.com