Verbier International School

Verbier International School

Mit Bildung hoch hinaus

Autor
Claude Hervé-Bazin
Urheberrechte ©
Verbier International School
Veröffentlichung
Winter 2020-2021

Schweizer Privatschulen geniessen seit der Belle Epoque weltweit hohes Ansehen. Die meisten stehen am Genfersee, einige haben sich aber auch originellere Standorte in den Bergen ausgesucht: Villars-sur-Ollon (VD), Hasliberg (BE), Zugerberg (ZG) und seit 2010 das Wallis, wo am Fuss des Mont Gelé und des Mont Fort die Verbier International School ein zweisprachiges Internat betreibt. Neben erstklassiger Schulbildung liegt ein gewichtiger Schwerpunkt auf sportlichen und künstlerischen Aktivitäten.

Schweizer Privatschulen bauen auf das Image unseres Landes als ruhiger, sicherer Ort und als Qualitätsgarant. Und sie glauben alle fest daran, dass eine hochwertige Bildung dazu beiträgt, die Welt besser zu machen, zu einem Ort ohne Grenzen, an dem kein Platz mehr ist für demagogische und populistische Machenschaften.

 Bildung mit globalem Anspruch
Die Verbier International School verfolgt ambitionierte Ziele. Sie verlangt von den Schülern mehr als nur schulische Leistungen. Sie sollen zu Weltbürgern und kritischen Denkern mit einem sozialen Bewusstsein werden. «Es geht nicht darum, Wissen anzuhäufen, sondern eine Haltung und Kompetenzen zu entwickeln, die ihnen ein Leben lang helfen», sagt Thibault Descoeudres, der Rektor der Schule. Und wie gelingt das? «Über die Genugtuung, etwas vollbracht zu haben, über den Sport, die unterschiedliche Herkunft der Kinder (Anm. d. Red.: rund 20 Nationen sind vertreten) und über diverse Aktivitäten, Debatten, Konferenzen und Überlegungen. Die Kinder müssen lernen, selbst zu denken, ihre Meinung zu vertreten und einander zuzuhören.» Unter dem Strich geht es darum, die Kinder und Jugendlichen auf eine Welt vorzubereiten, in der der gegenseitige Austausch und der Pluralismus das Fundament des menschlichen Miteinander bilden.

Sport als Mehrwert
Thibault Descoeudres ist selbst ein begeisterter Sportler. Skifahren, Mountainbiken und Gleitschirmfliegen hat er auf Topniveau betrieben. «Der Leistungssport hat mich viel gelehrt: Arbeit, Durchhaltewillen, Niederlagen hinzunehmen und mich danach wieder aufzurappeln. Ich versuche das weiterzuvermitteln. Unsere Mitarbeitenden und die Familien der Schüler teilen diese Werte.» Was die Sportmöglichkeiten angeht, ist die Verbier International School dank ihres Standorts in den Alpen natürlich privilegiert. Direkt vor der Haustür werden den Schülern mehr als zehn verschiedene Sportarten angeboten. Auch sportbegleitender Unterricht im Rahmen der Ski Academy und der Freeride Academy gehören zum Programm. Wer sich um eine Aufnahme bewirbt, muss allerdings gewisse Kriterien erfüllen, sagt der Direktor. «Die Strukturen stehen grundsätzlich allen Kindern offen, die Spitzensport betreiben möchten. Sie müssen aber bereit sein, sich auch schulisch zu investieren, damit sie weiterhin gute Leistungen zeigen. Sie werden daher nicht ausschliesslich aufgrund ihres sportlichen Niveaus zugelassen.» Die Trainings – zwei- bis viermal pro Woche – finden im Herbst in Zermatt, ansonsten in Verbier statt.

Kunst und Kultur
Nebst den Bergen hat Verbier auch kulturell viel zu bieten. Passend zu den Klängen des berühmten Verbier Festivals und in Zusammenarbeit mit dem Violinisten Justin Lamy spielt Musik in der Schule ebenfalls eine wichtige Rolle. Hinzu kommen Gesang, Töpfern, Malen, Bildhauen, Fotografieren, Theaterspielen und der Besuch der Residenzkünstler und des Skulpturenparks der Verbier 3-D Foundation. Je nach Unterrichtsthema werden zudem Kochkurse mit renommierten Köchen, Besichtigungen des Olympischen Museums in Lausanne und sogar des Teilchenbeschleunigers im Genfer CERN organisiert. Da die Kinder aus unterschiedlichen Ländern und Familien stammen, kommen immer neue Aktivitäten dazu. Das Wichtigste aber ist: Die Schüler der Verbier International School gehen gern zur Schule!

 verbierinternationalschool.ch