Chalet Aconcagua

Chalet Aconcagua

Zermatter Luxus in seiner vollendetsten Form

Autor
Claude Hervé-Bazin
Urheberrechte ©
Yves Garneau
Veröffentlichung
Winter 2016-2017

So kennen Sie Luxus garantiert noch nicht. Im Aconcagua ist er zur Kunst mutiert. Er durchflutet die Räume und scheint gleichzeitig Zeit und Raum zu sprengen, um etwas vollkommen Neues zu schaffen. Zeitlose Materialien wie Holz und Stein treffen auf Zeitgenössisches. Doch diese Kombination allein macht das Besondere des Aconcagua noch nicht aus.

Architektur bedeutet, Probleme klar zu formulieren, sagte Le Corbusier. Im Chalet Aconcagua ist die Architektur nicht nur mit grösster Präzision durchdacht, sondern Teil einer steten Suche nach Schönem, Ausgewogenem und Harmonie. Brauntöne und Eierschalenfarben umschmeicheln die alte Holztäfelung, silberne Elemente, Keramikobjekte und mattschwarze Wandteile, die von sattem Licht wunderbar zur Geltung gebracht werden. Die Beleuchtung ist nicht nur zweckmässig, sie gestaltet den Raum und haucht den Kunstwerken und den gekonnt ausgewählten Möbeln Leben ein. Die extravaganten italienischen Leuchten im Esszimmer, die wie Stalaktiten an der Decke hängen, entfalten im einfallenden Licht eine geradezu theatralische Wirkung.

Die Liebe zum Detail ist hier kein Schlagwort, sie ist überall sicht- und spürbar. Jeder Raum, jede Wand, jedes Glasfenster und jeder noch so kleine Gegenstand ist Teil eines sorgfältig ausgearbeiteten Konzepts, eingebettet in eine Gesamtvision, die nur ein Ziel hat: die 550 Quadratmeter zu einem gemütlichen, in allen Bereichen grandiosen Rückzugsort zu machen. Entsprechend ausgefeilt ist auch die Technik. Die Küchen zum Beispiel sind so perfekt und technologisch vom Feinsten, dass Sterneköche (sie werden von den Verwaltern von Haute Montagne nach Hause eingeladen) Schlange stehen, um dort ihre Talente zu entfalten.

Natürlich dürfen bei einem solch exklusiven Angebot auch ein Fernseh-, ein Fitnessraum und ein Spa nicht fehlen. Letzteres befindet sich im Dachgeschoss und betört durch seinen grossen, mit Mosaiken verkleideten Whirlpool und den tiefschwarzen Hammam. Das deutsche Studio Diesigner hat seine Aufgabe, die alpinen Luxuschalets komplett neu zu erfinden, grossartig gelöst.

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